• Hierzulande bekommen jährlich 400.000 Menschen ein künstliches Gelenk. Davon 210.000 ein Hüftgelenk und 170.000 ein Kniegelenk. Die Zahlen haben in den vergangenen Jahren zugenommen und in keinem anderen Land gibt es viele Operationen dieser Art wie in Deutschland. Diese hohen Fallzahlen können natürlich positiv im Sinne einer guten Versorgung insbesondere für ältere Patientinnen und Patienten gewertet werden. Doch es gibt auch kritische Stimmen und es stellt sich die Frage, warum in Deutschland wesentlich mehr operiert wird als in anderen Ländern. Zumal es regionale Unterschiede gibt, beispielsweise bekommen in Bayern fast doppelt so viele Patienten ein neues Gelenk wie in Berlin, obwohl Arthose, also Gelenkverschleiß, im Süden Deutschlands nicht häufiger auftritt als in der Bundeshauptstadt. Die Befürchtung des zu häufigen Operierens bekommt Nahrung durch die Tatsache, dass es in Bayern besonders viele Spezialisten für dieses Fachgebiet gibt.

    Erst andere Maßnahmen ausschöpfen

    „Ob in Deutschland zu viel im Bereich der Orthopädie operiert wird, lässt sich pauschal nicht beantworten, doch eine Operation sollte immer erst am Ende der möglichen Maßnahmen stehen“, sagt Dr. Gerhard Eller, Orthopäde in Berlin-Mitte. Eine Endoprothese sollte daher erst in Betracht kommen, wenn der Gelenkknorpel hochgradig zerstört ist und weniger invasive Maßnahmen wie Physiotherapie, Gewichtsreduktion oder der Einsatz Knorpel aufbauender Substanzen nicht gefruchtet haben.


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    Lange Haltbarkeit

    Moderne Endoprothesen haben eine lange Haltbarkeit von zwölf bis 15 Jahren oder sogar bis 20 Jahren. Wenngleich beispielsweise Hüftschäfte und -pfannen aus besonders körperverträglichen, hochfesten Titan- oder Cobalt-Chrom-Legierungen bestehen und an den Gleitflächen Materialien wie Polyethylen, Keramik oder ebenfalls Cobalt-Chrom-Legierungen zum Einsatz kommen, bedeutet dies nicht, dass künstliche Gelenke „wartungsfrei“ sind. Ebenso wie bei natürlichen Gelenken sind Muskeln und Sport sehr wichtig. Denn nur so werden die Gelenke entlastet. Sportarten wie Gymnastik, Radfahren und Schwimmen wirken sich dabei positiv auf die Gelenke und damit auf deren Haltbarkeit aus.

    Eller & Kellermann
    Dr. Gerhard Eller
    Leipziger Platz 14

    10117 Berlin
    Deutschland

    E-Mail: kontakt@orthopädie-mitte.de
    Homepage: http://www.orthopädie-mitte.de
    Telefon: Tel.: (030) 20 21 403-0

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    Dr. Gerhard Eller
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    Auch künstliche Gelenke brauchen Sport

    veröffentlicht am 17. Dezember 2013 in der Rubrik Gesundheit
    Artikel wurde auf diesem Blog 358 x angesehen • Artikel-ID: 33952

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