• Ein Rechtsstreit gegen einen Weltkonzern hätte unsere Existenzgründung im Keim erstickt. Dies lässt sich unser Unternehmen nicht weiter bieten und startet die Kampagne „Jetzt erst recht“.

    BildSteven Wink und Sebastian Schäfer, die Inhaber der W&S Nutri GbR, starteten ihre Existenzgründung im Bereich der Forschung und Entwicklung von Lifestyleprodukten. Zu Beginn stand die Finanzierung der Forschung im Vordergrund. Zurzeit findet, wie bei jedem Gründer, der mühsame Weg des Vertriebes und Marketing, auf zahlreichen Messen und Events, statt.

    Das erste dann am Markt eingeführte Produkt ist eine Energy-Kapsel, welche als günstigerer und gesünderer Ersatz zu Energydrinks dient. Um dieses Produkt am Markt besser zu etablieren, wurde ein Energydrink zur Produktserie hinzugefügt. Dieser stellt die Verknüpfung zur Marke durch ein bekanntes Produkt her.

    Um eine ansprechende Werbung zu starten, wurde ein sogenanntes Hashtag verwendet. Dieses Hashtag wurde im Onlineshop und auf Werbeartikeln abgedruckt und kam bei der Zielgruppe sehr gut an. Es spornte zum Nachdenken an und brachte die Menschen zum Schmunzeln.

    Was geschah?
    Kurz darauf kam ein Schreiben von den Anwälten eines großen Weltkonzerns für Energydrinks bei uns an. In diesem Schreiben wird uns Diskreditierung ihrer Marke und markenverletzende Werbung vorgeworfen. Zudem warf man uns vor, dem Image des Konzerns zu schaden.

    Da wir anderer Ansicht waren und sind und auch die deutsche Rechtsprechung vergleichende Werbung als legitim erklärt, suchten wir einen Patentanwalt auf. Dieser überprüfte den Fall und kam zum Entschluss, dass unsere Werbung keine verletzende Werbung darstellt und empfahl uns, vor Gericht zu gehen.

    Nun kommt der „Knackpunkt“:

    Die Anwälte der Gegenseite setzten den Streitwert auf 350.000 Euro an. Dies hätte bedeutet, dass wir vor dem Landgericht über 25.000 Euro Gerichtskosten zu tragen hätten. Natürlich fallen die Kosten nur an, wenn man den Prozess verliert. Aber selbst wenn man gewinnt und die Gegenseite Berufung oder Revision beantragt, geht der Fall vor das Oberlandesgericht. Dies bedeutet dann Gerichtskosten von über 30.000 Euro. Und selbst bei einem Sieg dort, hätten die Gerichtskosten vor dem Bundesgerichtshof uns das Genick gebrochen.

    Existenzgründer können so mit Gerichtskosten schlichtweg „platt“ gemacht werden. Und die erfolgreichen Konzerne vergessen gerne wie Ihre Anfänge ausgesehen haben.

    Selbst wenn ein Richter oder eine Richterin uns Recht zugesprochen hätte, hätten wir eine rechtliche Überlegenheit nicht nutzen können, da die Gerichtskosten für solch einen Konzern zwar „Peanuts“, aber für einen Gründer untragbar sind. So mussten wir nachgeben und eine Unterlassungsvereinbarung unterzeichnen. In dieser wird uns untersagt, das Hashtag oder vergleichbare Werbung jemals wieder zu verwenden. Die Folge daraus war die Vernichtung von zahlreichen Werbeartikeln, Labels, Etiketten und Produkten. Ganz zu schweigen von den immensen Kosten für die Werbung, die nun wieder aus dem Internet zu löschen war. Und dies alles in einer Frist von sieben Tagen.

    Nicht weil wir, nach anwaltlicher Bewertung, Unrecht hatten oder haben, sondern weil wir finanziell solch ein Risiko zurzeit nicht stemmen können. Und weil der Verlauf so schön war, mussten wir dem Konzern auch noch Geld nachlegen. Geld, das der Konzern vermutlich nicht im Ansatz auf dem Konto wahrnehmen wird, welches uns aber für die Entwicklung fehlt.
    Für einen Konzern, der in der Millionen Umsätze macht, sind wir als Gründer kein wesentlicher Konkurrent.

    Es ist unverständlich, dass diese sogenannten „Großen“ meinen, sie könnten sich alles erlauben. Dies ist nach unserer persönlich Meinung kein Wettbewerb, dem man sich natürlich stellen muss. Dies sind für uns inakzeptable Zustände. Und solche Zustände erleben wir, auch in jüngster Zeit, sehr oft in den Medien.

    Hiergegen wollen wir uns ein Stück weit wehren und die Kampagne „Jetzt erst recht“ starten. Wir wollen den „Großen“ zeigen, dass sie nicht jede Existenzgründung und jeden Existenzgründer erdrücken dürfen. Wir wollen es mit der „ersten Liga“ aufnehmen und den Menschen zeigen, dass wir neue Ideen haben. Denn „kein Traum ist zu groß und kein Träumer zu klein“.
    Wir wollen Niemanden schädigen. Ganz im Gegenteil.

    Dies schaffen wir nicht allein. Hierzu brauchen wir Menschen, die solch einen Zustand ebenfalls nicht akzeptieren können und wollen. Viele Menschen gehören zu dieser Gruppe und sie gehören zu den Multiplikatoren der Gesellschaft.

    Unsere Geschichte soll auch anderen Gründern als Erfahrungsbericht dienen. Als Tip dafür, worauf man in diesem Bereich achten muss. Man ist im Härtefall chancenlos; auch wenn man Recht hätte.
    Gründer kommt zusammen! Tauscht euch aus! Lasst den Spirit wirken und helft euch.

    Für weitere Infos besuchen sie uns oder kontaktieren Sie uns gerne direkt.
    Youtube: https://www.youtube.com/user/WSNutri
    Facebook: https://www.facebook.com/wundsnutri/
    Webseite: www.ws-nutri.de

    Über:

    W&S Nutri GbR
    Herr Steven Wink
    Zweibrücker Straße 51
    66953 Pirmasens
    Deutschland

    fon ..: 0176-32018489
    web ..: http://www.ws-nutri.de
    email : steven@ws-nutri.de

    Das Unternehmen der W&S Nutri GbR spezialisierte sich auf die Forschung, die Entwicklung und den Vertrieb neuartiger Nahrungsergänzungsmittel und Lifestyleprodukte. Zum Portfolio des Unternehmens gehören Produkte wie eine Energy-Kapsel, ein FastfoodBlock und einige andere.

    Pressekontakt:

    W&S Nutri GbR
    Herr Steven Wink
    Zweibrücker Straße 51
    66953 Pirmasens

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    Kampagne „Jetzt erst recht“ – Jetzt reden wir

    veröffentlicht am 25. Juli 2017 in der Rubrik Presse - News
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