• Über den Wettbewerb im Gesundheitssystem diskutierten heute morgen in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Jamaika-Sondierungen Linken-Politiker Bartsch und Monopolkommissionsvorsitzender Wambach.

    Berlin – In der Gesundheitspolitik stellt sich mit Blick auf die anstehende Neubildung einer Bundesregierung die Frage nach den künftigen Rahmenbedingungen für ein gleichermaßen patientenorientiertes wie finanzierbares Gesundheitswesen. Mit der entscheidenden Frage wie viel Wettbewerb gut für System und Patient ist, beschäftigten sich Dr. Dietmar Bartsch, Vorsitzender der Bundestagsfraktion DIE LINKE., und Prof. Achim Wambach, Vorsitzender der Monopolkommission, heute im Rahmen der Veranstaltung Gesundheit zum Frühstück der Schwenninger Krankenkasse in Berlin.

    Dr. Dietmar Bartsch steht dem Wettbewerb im Gesundheitswesen generell kritisch gegenüber: „Die neue Bundesregierung sollte weg von der Wettbewerbsideologie, hin zu einer Politik, die unvoreingenommen gute Gesundheitspolitik macht und die Versorgung verbessert.“

    Prof. Achim Wambach betont die Notwendigkeit wettbewerblicher Elemente in der Krankenversicherung: „Die Intensivierung des Wettbewerbs innerhalb der Krankenversicherungssysteme ist Voraussetzung, um eine bessere Versorgung für die Versicherten zu gewährleisten und die Kosten zu senken. Im Bereich der GKV spielt der morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich (Morbi-RSA) zwischen den Kassen eine entscheidende Rolle. Er dient zur Vermeidung von Risikoselektion und ermöglicht faire Chancen im Wettbewerb. Der Finanzausgleich ist insgesamt leistungsfähig, hat aber Verbesserungspotential.“

    Werbeanzeige

    Siegfried Gänsler, Vorsitzender des Vorstandes der Schwenninger Krankenkasse, zieht 25 Jahre nach dem Gesundheitsstrukturgesetz, das die wettbewerbliche Ausrichtung der gesetzlichen Krankenversicherung forciert hat, eine überwiegend positive Bilanz: „Wettbewerb und Sozialversicherung – das passt zusammen. Der Wettbewerb hat die Arbeit der Krankenkassen professionalisiert und spornt uns an, jeden Tag besser zu werden. Davon profitieren auch die Versicherten. In der Versorgungsgestaltung sind diese Potentiale noch nicht vollständig angekommen. Wir müssen endlich zu einem wirklichen Qualitätswettbewerb kommen, der Innovationen fördert und die Gesundheitsversorgung nachhaltig verbessert. Dafür müssen die Rahmenbedingungen stimmen, über die sich die neue Regierung schnell verständigen muss.“

    Bilder der Veranstaltung finden Sie in Kürze hier:
    www.Die-Schwenninger.de/GesundheitZumFruehstueck

    Über:

    Die Schwenninger Krankenkasse
    Herr Roland Frimmersdorf
    Spittelstraße 50
    78056 Villingen-Schwenningen
    Deutschland

    fon ..: 07720 97 27 – 11500
    web ..: http://www.die-schwenninger.de
    email : R.Frimmersdorf@Die-Schwenninger.de

    Stabsbereichsleiter Politik /
    Unternehmenssprecher

    Pressekontakt:

    Fulmidas Medienagentur
    Frau Levke Petersen
    Schiffbauerdamm 8
    10117 Berlin

    fon ..: 030 97005030
    email : lpetersen@fulmidas.de

    Werbeanzeige


    Bitte beachten Sie, dass für den Inhalt der hier veröffentlichten Meldung nicht der Betreiber von Artikel-auf-Blogs.de verantwortlich ist, sondern der Verfasser der jeweiligen Meldung selbst. Weitere Infos zur Haftung, Links und Urheberrecht finden Sie in den AGB.

    Mehr Wettbewerb für mehr Gesundheit – Wohin steuert das Gesundheitssystem?

    veröffentlicht am 15. November 2017 in der Rubrik Presse - News
    Artikel wurde auf diesem Blog 12 x angesehen • Artikel-ID: 71388

    Sie wollen diesen Content verlinken? Der Quellcode lautet: