• Der Aufwand, einen Fitness Kunden zu gewinnen, ist zehnmal größer als die Mühe, einen Kunden zu
    behalten.

    BildMerken Sie etwas? Sie kommen dem Fitness Kunden immer näher, überlassen nichts dem Zufall. Erst war es die Werbung, mit der Sie den Kunden angesprochen haben. Der Fitness Kunde ist auf Sie aufmerksam geworden und hat (mit einem Telefonanruf) eine erste zarte Annäherung gewagt. Nun steht er tatsächlich in Ihrer Anlage vor der Rezeption und möchte ernst machen. Jetzt kommt es darauf an, diesen Kunden zu behalten.

    Der Aufwand, einen Kunden zu gewinnen, ist zehnmal größer als die Mühe, einen Kunden zu
    behalten.

    1. Was ist „Die Abschlussquote“

    Wenn Sie viele treue Kunden haben, die ihre Anlage regelmäßig besuchen, dann ist das
    gut. Wenn Sie zusätzlich viele neue Kunden anlocken, die sich ihre Anlage einmal
    anschauen wollen, dann ist das noch besser. Was aber hilft Ihnen das, wenn die
    Kunden dann trotzdem keinen Vertrag abschließen? Dann haben Sie nämlich jede
    Werbemark vergebens ausgegeben.

    Eine Abschlussquote von unter 70 Prozent ist ein gefährliches Warnzeichen; Sie müssen sofort handeln. Denn sonst ist auf lange Sicht die Existenz Ihrer Anlage bedroht. Jeder Kunde, der nach einem Rundgang oder einem Probetraining nicht bei Ihnen abschließt, ist auch für die
    Mundpropaganda („hör mal, ich war da neulich in einer ganz tollen Anlage“)
    verloren.

    Es kommt also darauf an, dass Sie Ihren zukünftigen Kunden auf dem
    Rundgang von den Qualitäten Ihrer Anlage so überzeugen, dass er sofort (oder
    zumindest kurz danach) abschließt.

    2. Das Lächeln! Der erste Eindruck ist
    entscheidend. Und den ersten Eindruck bekommt der Kunde, wenn er die Anlage
    betritt und mit einem freundlichen Lächeln begrüßt wird. Es muss ein
    freundliches, warmes und überzeugendes Top-Lächeln sein. Das macht einen ganz
    entscheidenden Eindruck beim Kunden. Denn Sie haben nur einmal die Möglichkeit,
    den Kunden zum ersten mal zu empfangen.

    Erklären Sie Ihren Mitarbeitern an Theke oder Rezeption, wo Sie in der Regel Ihre Gäste empfangen, wie wichtig dieses freundliche Begrüßungslächeln ist.

    3. Die Ankunft des Kunden Der Kunde hat
    gerade Ihre Anlage betreten, steht vor der Rezeption und wartet darauf,
    angesprochen zu werden. Völlig falsch ist das, was in vielen Anlagen geschieht:
    Die Mitarbeiterin (und in der Regel betreuen immer Kolleginnen die Rezeption)
    oder der Mitarbeiter an der Rezeption schaut den Kunden mit großen Augen an und
    wartet, bis dieser seine Wünsche äußert.

    Noch schlimmer: Die Mitarbeiterin lackiert die Fingernägel oder führt Privat handy-gespräche. Am schlimmsten: Der Rezeptions-Mitarbeiter isst gerade genüsslich sein Mittagessen, während der Kunde vor der Rezeption steht und auf eine Ansprache wartet. Weisen Sie deshalb Ihre
    Mitarbeiter an: Gegessen wird nur in den Räumen des Personals oder – wenn diese
    nicht vorhanden sind – an der Restauration. Gegessen werden soll auch nur zu
    bestimmten, festgelegten Zeiten.

    Auf jeden Fall nicht vor den Augen des Kunden!
    Es gibt nur eine Entschuldigung, den Kunden nicht sofort anzusprechen, wenn der
    vor der Rezeption steht: Entweder sie telefoniert gerade mit einem anderen
    Kunden, der telefonisch ein Probetraining vereinbaren will. Dann aber sollte die
    Mitarbeiterin oder der betreffende Mitarbeiter Augenkontakt suchen und den
    Kunden vor der Rezeption durch Gesten um ein wenig Geduld bitten. Dafür wird der
    Kunde Verständnis haben – nicht aber dafür, wenn sich die Ansprechpartnerin die
    Finger lackiert.

    Es gibt vier einfache Grundregeln, wie der Kunde richtig
    begrüßt wird:
    1. Lächeln!
    2. Augenkontakt!
    3. Sie ergreifen die Initiative und reden zuerst!
    4. Handschlag (fest und herzlich)!

    Die Schwellenangst Wie überwinde ich (oder mein Mitarbeiter) die Schwellenangst des Kunden? Denn machen wir uns nichts vor: Die meisten Kunden haben beim Besuch einer neuen Anlage eine Hemmschwelle, die sie erst überwinden müssen. Wir – als Anlagenbetreiber oder
    als Mitarbeiter – müssen ihnen dabei helfen. Wichtig ist, dass der Mitarbeiter/
    die Mitarbeiterin den Kunden anlächelt, anschaut und sich dann erst einmal
    vorstellt: „Guten Tag, Willkommen, ich bin Jochen, was kann ich für Dich tun?“
    Der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin sollte sich unbedingt mit Vornamen
    vorstellen. Das macht die ganze Prozedur persönlicher und erleichtert den Zugang
    zum Kunden. Schließlich wollen Sie ja in Ihrer Anlage das Klima eines Sportclubs
    herstellen und nicht das eines Wirtschaftsbetriebes ( – auch wenn Ihr Studio
    genau das sein soll). Die erste Frage des Mitarbeiters am Empfang sollte lauten:
    „Woran haben Sie Interesse?“ Warum gehe ich so vor? Das hat zwei Gründe:

    1. Der Kunde fängt an zu reden, und damit wird es dem
    Verkäufer leichter, ihn zu überzeugen. Besuchen Sie einmal ein Verkaufs-Seminar.
    Dort heißt die goldene Regel: Wenn der Kunde redet, ‚verkauft er sich selbst‘;
    das heißt: Der Kunde liefert die Argumente, warum er unbedingt den Vertrag
    abschließen möchte. Ab und zu können Sie ihm dann Stichworte liefern, damit das
    Gespräch in die von Ihnen gewünschte Richtung geht, und Sie mehr über die
    Wünsche des Kunden erfahren.

    2. Wenn der Kunde seine Wünsche äußern kann, dann wird
    er nicht in eine Abteilung Ihrer Anlage geschickt, die überhaupt nicht seinen
    Bedürfnissen und Wünschen
    entspricht.

    Fitnesscenter – Das Image in der Öffentlichkeit

    Bevor ich mich mit meiner
    Kundenwerbung in die Öffentlichkeit begebe, muss ich wissen, was diese
    Öffentlichkeit von mir hält. Vielleicht hat sie ein ganz falsches Bild von mir.
    Dann muss ich dieses durch Werbung korrigieren. Vielleicht muss ich auch mein
    Anlagenkonzept ändern, weil ich
    den Geschmack meiner Zielgruppe (nicht mehr)
    treffe.

    Auch diese Fragen muss ich mir stellen:
    * Spreche ich tatsächlich die Kunden an, die ich mit der Ausrichtung meiner Sportanlage
    erreichen will?
    * Welches Image hat meine Fitnesscenter?
    * Hat sie überhaupt ein Image?
    * Kennt man mich und meine Fitnesscenter?
    * Kennt man mein „Homepage“

    Um all diese Fragen zu beantworten und gleichzeitig
    die Sportanlage vor Ort bekannter zu machen, genügt ein einfacher Trick:
    An einem Wochenende, an dem die Fußgängerzone Ihres Haupteinzugsgebietes besonders
    gut besucht ist („Langer Samstag“, Schlussverkauf, Sonderaktionen), schicken Sie
    Mitarbeiter Ihrer Anlage dorthin und lassen eine gut vorbereitete Umfrage
    durchführen. Jedem Befragten übergeben Ihre Mitarbeiter im Anschluss an die
    Befragung eine Tageskarte oder eine Einladung zum Probetraining – als Dank für
    die Mühe – in die Hand. Dadurch wird die Anlage populärer, Sie erhalten eine
    genaue Marktübersicht – und gewinnen jede Menge neuer Kunden hinzu.
    Was meinen Sie, wie schnell sich diese ungewöhnliche Aktion herum spricht. Und wenn
    Sie viermal im Jahr eine solche Umfrage starten, haben Sie die Konkurrenten
    schnell überrundet – bis diese selbst auf die Idee kommen.

    kurz gefasst:

    1. Starten Sie eine Umfrage, um Ihr Image in der Öffentlichkeit zu
    überprüfen!
    2. Schenken Sie jedem Befragten eine Karte für das Probetraining
    o.ä.!

    Fitnessstudio – Der Kontakt zur Presse

    Wichtig ist ein guter Kontakt
    zur örtlichen Presse und zum lokalen Radio: Mit PR-Berichten, die gerade in der
    nachrichtenarmen Zeit (Saure-Gurken-Zeit) geschickt platziert werden, lässt sich
    ein erheblicher Werbeeffekt erreichen. Denn redaktionelle PR-Berichte werden
    gelesen, Werbung wird oft überlesen. Insbesondere Spendenaktionen (für das
    Tierheim, die Kinderklinik) kommen beim Leser der Tageszeitung oder beim
    Radiohörer immer gut an. Auch wenn Sie große Sportveranstaltungen unterstützen,
    sorgt dies für ein positives Bild Ihrer Anlage und auch für ein gutes Image bei
    den Sportreportern. Beispiele sind Triathlon und Volkslauf. Achten Sie aber
    darauf:

    Der Bericht muss auch für den Redakteur und natürlich die
    Öffentlichkeit interessant sein. Denn sonst landet er schnell in der Rundablage
    (Papierkorb). Und die folgenden Berichte natürlich auch.

    Vor allem:

    Überschütten Sie die Redaktionen nicht alle zwei Tage mit Berichten, sondern
    nur dann, wenn Sie wirklich etwas zu sagen haben. Ihre Berichte müssen also
    Nachrichtenwert haben.

    Etwas häufiger können Sie auf die Anzeigenblätter
    zutreten, die an die Haushalte verteilt werden. Denn die haben meistens zu wenig
    Nachrichtenstoff und sind in der Regel immer froh über ein paar Zeilen.

    Günstig sind Kontakte zu Schulen (Gymnasium), zum örtlichen
    Kirchenblatt, zu Schülerzeitungen etc., da diese eine insgesamt sehr große
    Leserschaft haben und vor allem für finanzielle Unterstützung (Anzeigen) immer
    sehr dankbar sind.

    Tip:
    Warum sollte der Journalist/Redakteur der
    lokalen Tageszeitung nicht die Möglichkeit erhalten, kostenlos in der
    Sportanlage zu trainieren (und sich von der Qualität des Trainings zu
    überzeugen; Stichwort Presserabatt).

    Es lohnt sich, wenn Sie einen feste
    Pressesprecher in Ihrer Sportanlage haben. Das könnte zum Beispiel ein freier
    Mitarbeiter einer Zeitung sein, der Ihnen regelmäßig Pressemeldungen formuliert
    (und dafür vielleicht gratis in der Anlage trainieren darf). Freie Mitarbeiter
    werden meist schlecht bezahlt und sind für solche Abmachungen sehr dankbar – und
    Sie kostet es nicht viel. Darüber hinaus hat ein fester Pressesprecher schnell
    einen guten Kontakt zu den Redakteuren – man kennt sich halt. Nebenbei könnte er
    Ihnen auch bei der Produktion einer Club-News (oder Kundenzeitschrift) helfe

    https://www.antoniosilva.de/

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    formedo GmbH
    Herr Antonio Silva
    Schloßbergstr. 28
    38315 Hornburg
    Deutschland

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    email : silva@formedo.de

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    Fitnessstudio Marketing – Gewinnen Sie neue Fitness Kunden

    veröffentlicht am 1. November 2018 in der Rubrik Allgemein
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