• Unternehmensmitteilung für den Kapitalmarkt

    Duisburg (pta012/28.11.2018/11:05) –
    Der internationale Chemiekonzern PCC SE steigert Umsatz und Ergebnis mit Abschluss des dritten Quartals 2018 zweistellig gegenüber dem Vorjahr. Damit setzt die Unternehmensgruppe mit mehr als 3.400 Mitarbeitern in 18 Ländern ihren Wachstumskurs deutlich fort. „Konzernweit konnten wir im dritten Quartal auch die an sich schon guten Umsatz- und Ergebniszahlen der beiden Vorquartale noch einmal übertreffen“, erklärt Ulrike Warnecke, Geschäftsführende Direktorin der Konzernholding PCC SE mit Sitz in Duisburg. „Trotz der anhaltenden politischen Unsicherheiten und der weiter schwelenden internationalen Handelskonflikte zeigte sich die Konjunktur nach wie vor robust. Außerdem blieb der im Sommer üblicherweise eintretende Umsatzrückgang 2018 völlig aus.“ Dabei übertraf die Sparte Chemie, die mit Abstand größte des Konzerns, die Umsatzerwartungen aufgrund teilweise höherer Absatzmengen und der weiterhin relativ hohen Preise für chemische Rohstoffe.

    Der Konzernumsatz überschritt mit 203,3 Millionen Euro im dritten Quartal erstmals im laufenden Geschäftsjahr die 200-Millionen-Euro-Schwelle. Der Neun-Monats-Umsatz stieg dadurch auf 590,7 Millionen Euro, im Jahresvergleich ist dies ein Plus von 16,4 %. „Das ist umso erfreulicher“ so Warnecke, „als zum Ende des dritten Quartals 2018 insgesamt rund 40 Millionen Euro Umsatz infolge der verzögerten Inbetriebnahme unserer neuen Produktionsanlage für Siliziummetall in Island fehlten.“ Inzwischen laufen die beiden Lichtbogenöfen der Anlage stabil. „Die Umsatzlücke konnten wir durch die über unseren Erwartungen liegenden Umsätze in einer Reihe von Konzernbereichen schließen“, erläutert Warnecke. „Und zwar insbesondere in den Segmenten Chlor und Tenside sowie in den Geschäftsfeldern Rohstoffhandel und intermodaler Transport.“

    Auch ergebnisseitig erzielten die meisten Konzerngesellschaften der PCC SE im dritten Quartal 2018 ein Plus. Das Konzernergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag im dritten Quartal bei 25,8 Millionen Euro und in den neun Monaten bis Ende September bei insgesamt 77,6 Millionen Euro. Dies entspricht im Jahresvergleich einem Anstieg um 58,9 %. Das Vorsteuerergebnis (EBT) stieg per 30. September auf 29,5 Millionen Euro von nur knapp 1 Millionen Euro im Vorjahr.

    Highlights aus der Chemiesparte

    Die Chemiesparte, der weitaus größte Umsatz- und Ergebnisträger der PCC, setzte in ihren fünf Segmenten Polyole, Tenside, Chlor, Spezialchemie und Konsumgüter im dritten Quartal 2018 insgesamt 175,3 Millionen Euro um. Für die neun Monate bis zum 30. September ergab sich ein Spartenumsatz von 509,2 Millionen Euro. Im Jahresvergleich ist dies ein Anstieg um 16,3 %, der Umsatz lag damit auch über den Erwartungen. Auf der Ergebnisseite wurden ebenfalls die Vorjahreswerte und die Ziele übertroffen.

    Im Segment Polyole erzielte die größte Konzerngesellschaft der PCC-Gruppe, die polnische PCC Rokita SA (Brzeg Dolny), trotz eines schwierigen Marktumfelds ein positives Quartalsergebnis. Die PCC Rokita SA ist Osteuropas führender Produzent von Polyolen, dem Ausgangsstoff für Polyurethan-Schaumstoffe. Die Nachfrage nach Kaltschaummatratzen war jedoch wie schon in den Vorquartalen rückläufig. Die PCC Rokita SA konzentrierte sich daher insbesondere auf höherwertige Spezialprodukte.

    Das Segment Tenside schloss das dritte Quartal ausgesprochen erfolgreich und deutlich über Vorjahr ab. Die größte Konzerntochter in diesem Segment, die PCC Exol SA (Brzeg Dolny), steigerte Umsatz und Ergebnis.

    Das Segment Chlor setzte die positive Geschäftsentwicklung im dritten Quartal 2018 fort und stellte auch den Hauptergebnisträger im PCC-Konzern dar. Die Geschäftseinheit Chlor der PCC Rokita SA profitierte dabei insbesondere von steigenden Preisen für das Chlor-Beiprodukt Natronlauge. Auch das neue Geschäftsfeld MCAA übertraf die Umsatzerwartungen. Die 2016 in Betrieb genommene Produktionsanlage für hochreine Monochloressigsäure (MCAA) ist die einzige in Osteuropa. Sie verfügt inzwischen über einen Marktanteil von 20 % in Europa.

    Das Segment Spezialchemie schloss das dritte Quartal 2018 ebenfalls positiv und besser als erwartet ab. Per 30. September stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 12,5 % auf 169,2 Millionen Euro. Wesentliche Ursache dafür war erneut die Umsatzentwicklung in dem von der Duisburger PCC Trade & Services GmbH angeführten Handelsgeschäft, das insbesondere vom relativ hohen durchschnittlichen Preisniveau für chemische Rohstoffe profitierte. Auch die polnischen Chemieunternehmen des Segments Spezialchemie, darunter der Alkylphenol-Hersteller PCC Synteza S.A., schlossen das dritte Quartal 2018 positiv und über Vorjahr ab.

    Im Segment Konsumgüter blieb die Umsatz- und Ergebnisentwicklung dagegen auch im dritten Quartal unter den Erwartungen. Für die größte Gesellschaft des Segments, die PCC Consumer Products Kosmet Sp. z o.o. in Polen, wurde daher ein Sanierungsprozess eingeleitet.

    Siliziummetall-Produktionsanlage in Island kurz vor Aufnahme des Regelbetriebs

    Im Geschäftsfeld Siliziummetall kann der Regelbetrieb der neuen Produktionsanlage im isländischen Húsavík in Kürze starten. Beide Lichtbogenöfen der Anlage laufen mittlerweile auf Normallast. Das Werk der isländischen Konzerntochter PCC BakkiSilicon hf ist eines der modernsten und umweltschonendsten seiner Art weltweit: Die stromintensive Siliziummetall-Produktion wird ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen, vor allem Geothermie, versorgt. Mit einem Investitionsvolumen von rund 265 Millionen Euro ist es das bislang größte Einzelprojekt in der 25-jährigen Geschichte der PCC. Die Bauzeit der Anlage mit einer Jahreskapazität von 32.000 Tonnen betrug – inklusive einer Verzögerung von einem halben Jahr – rund drei Jahre. Die Inbetriebnahme begann am 30. April dieses Jahres mit dem Anfahren des ersten von zwei Lichtbogenöfen. Am 11. Mai startete die Produktion mit dem ersten Abstich flüssigen Siliziummetalls und am 31. August konnte auch der zweite Ofen angefahren werden. Den wichtigsten Rohstoff für die Siliziummetall-Produktion bezieht die Anlage aus dem PCC-eigenen Quarzit-Steinbruch in Polen.

    Konzernsegmente Logistik, Energie und Holding/Projekte

    Das Segment Logistik erreichte mit 23,4 Millionen Euro im dritten Quartal den bisher höchsten Quartalsumsatz im laufenden Geschäftsjahr. Per Ende September 2018 kumulierte sich der Spartenumsatz auf 64,9 Millionen Euro, ein Plus von 18,3 % gegenüber dem Vorjahr. Der weitaus größte Teil dieses Wachstums entfiel erneut auf den Container-Logistiker PCC Intermodal S.A., der insbesondere von der zunehmenden Auslastung der Züge auf den Strecken in Polen profitierte. Inzwischen fertigt die PCC Intermodal S.A. auch regelmäßig Containerzüge aus China in Richtung Deutschland ab.

    Im Segment Holding/Projekte werden unter anderem Projekte wie die Siliziummetall-Anlage in Island gesteuert. Ein weiteres Großprojekt dieses Konzernsegments ist der Bau einer Anlage zur Herstellung von Dimethylether (DME) in Aerosolqualität. Diese Anlage wird in einem Joint Venture in Russland errichtet und soll bis Anfang Dezember 2018 an den Start gehen.

    Das Energie-Segment der PCC erzielte im dritten Quartal 2018 einen externen Umsatz von 2,6 Millionen Euro. Hauptumsatzträger ist das Geschäftsfeld Konventionelle Energien, das unter anderem die PCC-Chemiewerke in Polen versorgt. Das Geschäftsfeld Erneuerbare Energien betreibt Kleinwasserkraftwerke in Südosteuropa und konnte aufgrund günstiger Hydrologie das dritte Quartal positiv und besser als erwartet abschließen.

    Download PCC-Konzern Quartalsbericht 3/2018:

    https://www.pcc.eu/wp-content/uploads/2018/11/PCC-Konzern-Quartalsbericht-3-2018.pdf

    Über die PCC –
    https://www.pcc.eu

    Die PCC ist ein internationaler Chemiekonzern und darüber hinaus auch in den Sparten Logistik und Energie aktiv. Gesteuert wird die PCC-Gruppe von der Holding PCC SE mit Sitz in Duisburg. 2017 generierte die PCC-Gruppe, die vor 25 Jahren im Oktober 1993 gegründet wurde, mit ihren mehr als 3.400 Mitarbeitern in 18 Ländern einen Konzernumsatz von 683,2 Millionen Euro, 590,7 Millionen Euro per 30. September 2018. Den überwiegenden Teil, rund 85 Prozent, erbringen die fünf Chemie-Segmente Polyole, Tenside, Chlor, Spezialchemie und Konsumgüter insbesondere an ihren Standorten in Mittel- und Osteuropa, allen voran in Polen. Das Investitionsvolumen des Konzerns betrug 101,4 Millionen Euro im Jahr 2017, 128,4 Millionen Euro per 30. September 2018.

    Die größte Konzerngesellschaft ist die PCC Rokita SA, die in der Nähe von Wroclaw (Breslau) über eines der größten Chemiewerke Polens verfügt. Sie ist unter anderem ein bedeutender Chlor-Hersteller und Osteuropas führender Produzent von Polyolen. Die PCC Exol SA ist einer der größten Tenside-Hersteller in Polen. Im Logistik-Segment verbinden PCC-Containertransporte internationale Destinationen und im Energie-Segment betreibt die PCC moderne Kraftwerke. Im Segment Holding/Projekte nimmt die PCC derzeit eine Siliziummetall-Anlage in Island in Betrieb.

    (Ende)

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    [ Quelle: http://adhoc.pressetext.com/news/1543399500574 ]

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    veröffentlicht am 28. November 2018 in der Rubrik Allgemein
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