• 19. August 2018 – Relay Medical Corp. (Relay oder das Unternehmen) (CSE: RELA, OTC: RYMDF, Frankfurt: EIY2) und Fio Corporation (Fio) freuen sich, die Gründung eines Joint Ventures (JV) bekannt zu geben. Das JV soll eine raschere Adaptierung und Auslieferung von Fios erprobter Datenerfassungsplattform Fionet als Lösung für die Schnelltestung, Datensammlung und Datenmeldung im Rahmen der COVID-19-Pandemie ermöglichen. Das JV firmiert unter dem Namen Fionet Rapid Response Group und hat seinen Firmensitz in Toronto (Kanada). Relay und Fio haben im Vorfeld bereits die Unterzeichnung einer Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) am 15. Mai 2020 bekannt gegeben.

    Die Fionet Rapid Response Group wird eine Testung im großen Stil und eine automatisierte Datenerfassung, Erstversorgung und Tracking zur Eindämmung von COVID-19 ermöglichen. Das System soll bei öffentlichen Gesundheitsbehörden, Gesundheitsdienstleistern und in der Privatwirtschaft in Kanada, den Vereinigten Staaten, Europa, Afrika und auch anderen Regionen zum Einsatz kommen.

    Die Zusammenlegung von Kompetenzen im JV stärkt Fio bei der raschen Erweiterung und Sondierung von Geschäftschancen für seine Technologie, die bereits bei über einer Million Fälle in mehr als einem Dutzend Ländern nachweisliche Erfolge in Zusammenhang mit Schnelltestung, Triage und Tracking von Ausbrüchen hoch infektiöser Erkrankungen wie Malaria, Denguefieber und Ebola in der Bevölkerung gebracht hat und zusätzlich durch mehrere Dutzend Publikationen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften validiert wurde.

    Gemeinsam haben wir gerade jetzt die Chance, einzigartige Erfolge zu erzielen, indem wir eine Testung, Erstversorgung und Tracking im großen Stil auf kommunaler Ebene ermöglichen. Dies ist für eine sichere Rückkehr in ein gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben weltweit unerlässlich. Das JV zur rascheren Skalierung der Fionet-Plattform für COVID-19 erhält wesentliche Impulse aus unserer früheren Zusammenarbeit und der daraus resultierenden Vertrautheit mit den Technologien des jeweils anderen und dem Respekt, den beide Unternehmen einander entgegenbringen, versichert Dr. Michael Greenberg, CEO von Fio Corporation.

    In Vorbereitung auf das JV haben die beiden Unternehmen bereits einen technischen, regulatorischen und produktionsbezogenen Plan definiert, um das von Fio parallel entwickelte Vertriebssystem zu unterstützen. Das JV wird die Ressourcen von Relay und Fio gleichermaßen nutzen und eine kollektive Infrastruktur auf personeller und anlagenbezogener Basis bereitstellen. Ziel ist es, Fionet bedarfsgerecht für Testung-Triage-Tracking-Systeme in Verbindung mit COVID-19 unter Einsatz von zugelassenen Schnelltests von Drittanbietern zu adaptieren, und die Konnektivität mit molekulardiagnostischen Tests (wie z.B. PCR-Tests) zu gewährleisten. Das JV wird sicherstellen, dass diese Anwendungen den Vorgaben der US-amerikanischen FDA, der kanadischen Gesundheitsbehörde Health Canada sowie anderen internationalen Medizintechnikstandards entsprechen. Das JV wird außerdem kompatible bzw. komplementäre Komponenten wie z.B. maschinelles Sehen, künstliche Intelligenz und cloudbasierte Verarbeitung aus dem Relay-Technologieportfolio (einschließlich HemoPalm Corp. und Pharmatrac) integrieren, um Fios Datenerfassungsplattform zu erweitern.

    Das JV wird von jeweils zwei Direktoren aus jedem der beiden Unternehmen geleitet; Dr. Michael Greenberg wird die Rolle des CEO und President übernehmen. Sowohl Relay als auch Fio vergeben Technologien in Lizenz an das JV, um die Produkterweiterung und den globalen Vertrieb der Pandemie-Testtechnologie zu forcieren. Relay wird eine Summe von 1.500.000 Dollar für Entwicklungsleistungen im Rahmen des JV beisteuern und bei der Organisation von Kapital für die Herstellung und den Einsatz behilflich sein. Relay erhält im Gegenzug eine Beteiligungsgebühr an sämtlichen Umsätzen, die das JV erzielt. Nach Erreichen bestimmter Wertschöpfungs-Meilensteine wird Relay seine Beteiligung am Joint Venture in Fio-Aktien umwandeln.

    Bedarf an dezentralen Testverfahren zum Nachweis von COVID-19

    Derzeit durchlaufen diagnostische Schnelltests, die sowohl zum Nachweis von aktiven Infektionen über die Antigene des COVID-19-Virus als auch zum Nachweis einer bereits überstandenen Infektion und Immunabwehr über spezifische Antikörper dienen, die entsprechenden Zulassungsverfahren. Diese Tests können in großen Mengen hergestellt werden und liefern sofortige Ergebnisse. In Kombination mit der KI-basierten Qualitätskontrolle und der automatisierten Auswertung der Fionet-Geräte liefern solche Tests rasche und präzise Ergebnisse, die umgehend auf eine Cloud übertragen und an öffentliche Gesundheitsbehörden und andere Entscheidungsträger im Pandemie-Management weitergeleitet werden. Angesichts der Wichtigkeit der Daten werden Instrumente benötigt, die eine sichere und präzise Diagnose sowie eine Zusammenführung der Ergebnisse erlauben. Nur so ist eine sichere und effiziente Massentestung der Bevölkerung zum Nachweis einer Infektion bzw. Erkrankung möglich.

    Neben den Schnelltests kann sich Fionet auch mit anderen Arten von Diagnosegeräten, wie z. B. molekulardiagnostischen Testgeräten, verbinden und diese Testergebnisse mit den Daten aus der Erstversorgung kombinieren. Das gesamte Datenmaterial wird dann in Echtzeit hochgeladen und an externe Entscheidungsträger und Gesundheitsbehörden weitergeleitet.

    Wenn es uns gelingt, die COVID-19-Infektionskette zu unterbrechen, könnten wir zu einem möglichst normalen Leben zurückkehren. Erreichen können wir dies über den Einsatz und die Massenverbreitung von COVID-19-Schnelltests. Die Fio-Plattform liefert rasche und genaue Testergebnisse, mit denen Gesundheitsexperten in die Lage versetzt werden, datenbasierte Entscheidungen zu treffen und geeignete Maßnahmen zu setzen – in der Patientenversorgung und auf politischer Ebene, erklärt Yoav Raiter, CEO von Relay Medical Corp.

    Einzelheiten zur Plattform Fionet

    Fionet ist eine erprobte Datenerfassungsplattform für das Pandemie-Management, die eine gezielte Testung und Erstversorgung auf kommunaler Ebene mit Echtzeit-Tracking ermöglicht, um aktuelle und zukünftige Bedrohungen durch biologische Erreger bestmöglich zu bekämpfen. Mit Hilfe dieser Technologie können Einsatzkräfte in der Erstversorgung gezielter gegen die Pandemie vorgehen – nicht nur in einigen wenigen völlig überlasteten medizinischen Versorgungszentren und Labors, sondern in Tausenden von dezentralen Gesundheitsstationen wie etwa in Apotheken, Ambulatorien, Flughäfen, Schulen, Pflegeheimen, lebensmittelverarbeitenden Betrieben und am Arbeitsplatz.

    Die Fionet Cloud-Plattform kombiniert mobile Geräte der patientennahen Diagnostik, die mit KI-basierten Online-Datendiensten verbunden werden und so eine dezentrale Testung und automatisierte Erfassung von Diagnosedaten aus einer Vielzahl von diagnostischen Geräten erlauben. Dank präziser Echtzeitdaten werden damit fundierte Entscheidungen zum Wohle der öffentlichen Gesundheit möglich.

    Fionet bietet den Einsatzkräften im Gesundheitswesen die Möglichkeit, eine fachkompetente Schnelltestung und Erstversorgung an den dezentralen Gesundheitsposten durchzuführen. Aufsichtsbeamte können in Echtzeit eine Fernbewertung durchführen und den Einsatzkräften in der Erstversorgung Anweisungen geben. Öffentliche Gesundheitsbehörden sind in der Lage, Auswertungen und Zuteilungen von Ressourcen in einer neuen Qualität der Präzision und Schnelligkeit zu organisieren. Und gleichzeitig ist eine Digitalisierung aller Erstversorgungsaktivitäten möglich, so Dr. Michael Greenberg, CEO von Fio Corporation.
    www.irw-press.at/prcom/images/messages/2020/53089/RELAY FIO JV PR FINAL 8-19-20 (3)_DEPRcom.001.jpeg

    Die Plattform ist bereits in 12 Ländern im Einsatz und konnte mittlerweile bei über einer Million Patienten mit Infektionserkrankungen wie Malaria und HIV nachweisliche Erfolge erzielen, denen von den medizinischen Einsatzkräften mit fachkompetenten Tests, Erste-Hilfe-Maßnahmen und Behandlungen geholfen wurde. Die im Rahmen dieser Untersuchungen ermittelten Daten ermöglichten die Sammlung von über 50 Millionen Datenpunkten, die den öffentlichen Gesundheitsbehörden annähernd in Echtzeit zur Verfügung standen. Dank Fionet waren die öffentlichen Gesundheitsdienste in der Lage, Diagnosefehler zu reduzieren, korrekte Testungen und klinische Untersuchungen zu gewährleisten, die Leistungserbringung zu überwachen, Daten zu erfassen und das Supply-Chain-Management zu unterstützen Adah, P., Maduka, O., Obasi, O. et al. The role of the Deki Reader in malaria diagnosis, treatment and reporting: findings from an Africare pilot project in Nigeria. Malar J 17, 221 (2018). doi.org/10.1186/s12936-018-2356-8

    . Fionet setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:

    – Mobiles Gerät Fio Deki:

    o Ein stabiler mobiler Schnelltest-Reader, der die Diagnosequalität und die Testgenauigkeit verbessert
    o Inkludiert Verfahren und Protokolle für laufende zugelassene Schnelltests
    o Maschinelle Auswertung von Schnelltests
    o Kompatibel mit diagnostischen Tests, Geräten und Laborinstrumenten von Drittunternehmen
    o Datenerfassung und Geotagging in Echtzeit

    – Fionet Cloud:

    o Gerätekonnektivität auch in Bereichen mit schlechter Konnektivität
    o Maschinelle Auswertung von Schnelltests
    o Nahtloser Datenaustausch mit den Gesundheitsdatenbanken Dritter
    o Sichere, verschlüsselte Speicherung von privaten Gesundheitsdaten
    o Fernaktualisierung von Protokollen und Software auf mobile Fio-Geräte

    – Fionet-Onlineportal:

    o Kontrolle von Testergebnissen und Protokolladhärenz
    o Interventionsplanung mit anonymen epidemiologischen Echtzeitdaten
    o Nachverfolgung und Evaluierung der Zuteilung und Effizienz von Ressourcen

    Die Unternehmen stellen keine ausdrücklichen oder impliziten Behauptungen darüber auf, dass ihr Produkt zum aktuellen Zeitpunkt in der Lage ist, die COVID-19-Erkrankung (bzw. die Erkrankung mit dem SARS-2-Coronavirus) zu beseitigen, zu heilen oder einzudämmen.

    Das Unternehmen gibt bekannt, dass bestimmten Direktoren, Mitarbeitern, Führungskräften und Beratern des Unternehmens insgesamt 3.600.000 Optionen gewährt wurden, die diese bei Handelsschluss zum heutigen Tageskurs pro Stammaktie zum Kauf von Stammaktien des Unternehmens berechtigen.

    Über Fio Corp.

    Das privat geführte Unternehmen Fio Corporation mit Firmensitz in Toronto entwickelte und vermarktet nun die weltweit erste integrierte Führungs- und Tracking-IT-Plattform für dezentrale Anwendungsbereiche im Gesundheitswesen. Dieser neue Lösungsansatz führt zu einer Qualitätssteigerung und einer Kostensenkung im Gesundheitssystem. Die Plattform versetzt die durchschnittliche klinische Fachkraft im Gesundheitswesen in die Lage, qualitätsgeprüfte Diagnostik und Fallmanagement auf völlig neuem Niveau anzubieten. Gleichzeitig erfasst die Plattform – sozusagen als automatisiertes Nebenprodukt der klinischen Anwendung – bisher nicht verfügbare Frontline-Daten und stellt diese dem standortfernen Überwachungspersonal und beteiligten Personen zur Verfügung; damit wird ein Datentracking, eine Verteilung der Daten und auch eine Intervention aus der Ferne möglich. Fio unterhält auf internationaler Ebene Partnerschaften mit lokalen Vertriebs-, Dienstleistungs- und Support-Organisationen und kooperiert auch mit anderen Firmen, die ihre eigenen Technologien in Lizenz vergeben.

    Webseite: www.fio.com

    Über Relay Medical Corp.

    Relay Medical ist ein MedTech-Innovationsunternehmen mit Sitz in Toronto (Kanada), dessen Hauptaugenmerk auf die Entwicklung neuer Technologien in den Bereichen Diagnostik und KI-Datenanalyse gerichtet ist.

    Webseite: www.relaymedical.com

    Kontaktpersonen:

    W. Clark Kent
    President
    Relay Medical Corp. Büro: 647-872-9982 DW 2
    TF. 1-844-247-6633 DW 2
    investor.relations@relaymedical.com

    Bernhard Langer
    Anlegerservice EU
    Büro: +49 (0) 177 774 2314
    E-Mail: blanger@relaymedical.com

    Vorsorglicher Hinweis bezüglich zukunftsgerichteter Informationen

    Abgesehen von Aussagen zu historischen Tatsachen enthält diese Pressemitteilung bestimmte zukunftsgerichtete Informationen im Sinne der einschlägigen Wertpapiergesetze. Zukunftsgerichtete Informationen erkennt man häufig anhand von Begriffen wie planen“, erwarten“, prognostizieren, beabsichtigen, glauben, vorhersehen, schätzen und an anderen ähnlichen Wörtern oder Aussagen darüber, dass bestimmte Ereignisse oder Bedingungen eintreten können oder werden. Zukunftsgerichtete Aussagen basieren auf den Meinungen und Schätzungen zum Zeitpunkt der Äußerung dieser Aussagen und unterliegen einer Reihe von Risiken und Ungewissheiten sowie anderen Faktoren, die dazu führen könnten, dass sich die tatsächlichen Ereignisse oder Ergebnisse erheblich von jenen in den zukunftsgerichteten Informationen unterscheiden. Dazu zählen unter anderem auch Verzögerungen oder Unsicherheiten bei den behördlichen Genehmigungen, wie z.B. durch die CSE. Zukunftsgerichtete Informationen enthalten typischerweise Unsicherheiten, wie etwa auch Faktoren, auf die das Unternehmen keinen Einfluss hat. Es gibt keine Gewähr dafür, dass die in dieser Pressemeldung beschriebenen Vermarktungspläne für HemoPalm Corp. tatsächlich zu den hier dargelegten Bedingungen und in dem hier dargelegten zeitlichen Rahmen in Kraft treten werden. Das Unternehmen ist nicht verpflichtet, zukunftsgerichtete Informationen zu aktualisieren, falls sich die Umstände oder die Schätzungen oder Meinungen des Managements ändern sollten, es sei denn, dies wird in den entsprechenden Gesetzen gefordert. Den Lesern wird empfohlen, sich nicht vorbehaltslos auf zukunftsgerichtete Aussagen zu verlassen. Weitere Informationen über Risiken und Unsicherheiten, welche die Finanzergebnisse beeinflussen könnten, sind in den Unterlagen enthalten, die das Unternehmen bei den kanadischen Wertpapierbehörden einreicht und die unter www.sedar.com veröffentlicht werden.

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    Relay Medical Corp.
    Lahav Gil
    401 Bay Street, 16th Floor
    M5H 2Y4 Toronto
    Kanada

    email : info@relaymedical.com

    Pressekontakt:

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    Lahav Gil
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    Relay Medical und Fio Corporation gründen Joint Venture für Pandemie-Testmethode

    veröffentlicht am 19. August 2020 in der Rubrik Allgemein
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