• Viele Rohstoffe wurden von der Europäischen Union als „kritisch“ eingestuft. Doch wann gelten Rohstoffe eigentlich als „kritisch“, welche sind es und wie können Anleger davon profitieren?

    BildKritische Rohstoffe: die 3 Dimensionen von „kritisch“
    Den drastisch klingenden Begriff „kritisch“ hat die EU-Kommission hinsichtlich der (künftigen) Versorgung einiger wichtiger Rohstoffe aus gutem Grund gewählt. So spiegelt die Formulierung „kritische Rohstoffe“ gleich drei bedeutsame Aspekte wider.

    1.) Kritische Rohstoffe sind für Zukunftstechnologien essenziell
    Keine Frage, meint Marko Mähner, Edelmetallhändler und Experte für Technologiemetalle und Seltene Erden. Schon heute sind Seltene Erden, Technologiemetalle und auch einige Edelmetalle absolut unabdingbar. Das heißt: Kaum ein industrielles Ökosystem, keine Schlüssel- oder Hochtechnologie kommt ohne sie aus. Aber – und das ist noch wichtiger – auch für zahlreiche Technologien, die unsere Zukunft prägen (sollen), sind sie unersetzbar. E-Mobilität und Ausbau der regenerativen Energien? Ohne Seltene Erden & Technologiemetalle undenkbar. Grüner Wasserstoff ohne Platin? Keine Chance. 5G und Internet of Things (IoT)? Ohne Germanium und Gallium nicht umsetzbar.

    2.) Die Förderung liegt zu einem großen Teil in der Hand autokratischer Regierungen
    Für die Versorgung mit kritischen Rohstoffen ist Europa auf das Wohlwollen der Länder angewiesen, in denen entsprechende Rohstoffe gefördert werden. Das Problem: Ein Großteil der Technologiemetalle, Seltene Erden und Co. werden heute in Ländern gefördert, die von autokratischen Regierungen geführt werden. Sollte es zu politischen Verwerfungen oder Handelsstreitigkeiten kommen, kann diese Abhängigkeit durchaus als politische Waffe genutzt werden. Schlimmstenfalls könnte Europa von der Versorgung mit kritischen Rohstoffen abgeschnitten werden – mit verheerenden Folgen für die Industrie.

    3.) Der Bedarf steigt: Halten die Fördermengen Schritt?
    Da kritische Rohstoffe für die Schlüsseltechnologien der Zukunft in erheblichem Umfang benötigt werden, wird für die nächsten Jahrzehnte ein rasanter Anstieg des Bedarfs prognostiziert. Allerdings können die derzeitigen Fördermengen bei einigen Rohstoffen den Bedarf schon heute kaum oder geradeso befriedigen. Ob die Fördermengen rechtzeitig an den steigenden Bedarf angepasst werden können, ist noch keineswegs hundertprozentig ausgemacht, denn etliche Rohstoffe sind lediglich Beiförderungen – sprich: sie sind ein „Abfallprodukt“ und die Menge ließe sich somit nur über eine Ausweitung der Hauptförderung erzielen.

    Recycling & Ersatzmaterialien: Gibt es Alternativen zu kritischen Rohstoffen?
    Jein. Zwar besteht einer der Punkte des von der EU formulierten „Aktionsplans zu kritischen Rohstoffen“ darin, die Abhängigkeit von kritischen Rohstoffen durch technologische Innovationen und Verbesserungen im Herstellungsprozess zu reduzieren. Ob so der künftige Mehrbedarf auch nur ansatzweise gedeckt werden kann, steht allerdings in den Sternen. Auch das Recycling vieler kritischer Rohstoffe – insbesondere von Seltenen Erden – gestaltet sich als schwierig bis unmöglich. So werden Seltene Erden meist in vergleichsweise geringen Mengen und gemeinsam mit chemisch sehr ähnlichen Elementen verbaut, was eine nachträgliche Trennung sehr aufwendig werden lässt. Und vielversprechende Ersatzmaterialien für kritische Rohstoffe sind bislang auch mehr frommer Wunsch als realistisches Szenario.

    In kritische Rohstoffe investieren: So geht’s
    Viele Rohstoffe, darunter auch Seltene Erden und Platin, sind in vielerlei Hinsicht kritisch. Was der Europäischen Union zurecht Kopfzerbrechen bereitet, ist zumindest für Anleger auch eine Chance. Über das GranValora Sachwertdepot (https://www.granvalora.de/) können Sie langfristig in viele kritische Rohstoffe investieren, die für Zukunftstechnologien – von der Energiewende bis zum 5G-Ausbau – absolut unabdingbar sind. Wenn Sie sich für ein entsprechendes Investment interessieren, fordern Sie den kostenfreien Praxisratgeber Geldwerte – Sachwerte – Reine Werte (https://www.granvalora.de/geldwerte-sachwerte-reine-werte) an. Hier erfahren Sie unter anderem,

    – in welchen Branchen kritische Rohstoffe zum Einsatz kommen,
    – welche Spielregeln beim Investment in Technologiemetalle und Seltene Erden gelten,
    – wie es um das Sicherheits-Chancen-Verhältnis von Seltenen Erden bestellt ist und
    – was es rund um die Platin-Anlage zu wissen gilt.

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    Technologiemetalle, Seltene Erden und Co: Das macht sie zu „kritischen Rohstoffen“

    veröffentlicht am 24. September 2021 in der Rubrik Allgemein
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